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		<title><![CDATA[Club Wien  - Alle Foren]]></title>
		<link>http://clubwien.eu/</link>
		<description><![CDATA[Club Wien  - http://clubwien.eu]]></description>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 14:49:01 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Und das ist eine Gemeinheit!]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=964</link>
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:49:06 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=964</guid>
			<description><![CDATA[Kopie:<br />
<br />
Von einem Kinderspielplatz zu sprechen, wäre übertrieben. Aber im Sommer kann man immer wieder beobachten, wie heimische Monarchisten ihren Sprösslingen mit Wohlwollen dabei zusehen, wie sie in der Sandkiste im Schatten des Kaiser-Franz-Joseph-Denkmals Sandburgen bauen. Früh übt sich, was ein echter Kaisertreuer werden will.<br />
Best of Vienna 1/2003 auf Seite 69.<br />
<br />
Das darf doch nicht wahr sein! Also, das ist eine Diskriminierung zum Quadrat! Sowas im Falter! Ich dachte immer, das wäre eine seriöse Zeitung!<br />
<br />
Wieso ist man kaisertreu, wenn man mit seinem Kind in den Burggarten geht? Wieso, wenn da ein Denkmal steht? <br />
Wenn das so wäre, dürfte niemand die Hofburg, Schloss Schönbrunn und viele andere Sehenswürdiglkeiten nicht mehr besuchen.<br />
Sind die schon ganz blöd geworden??<br />
<br />
http://www.falter.at/web/bov/detail.php?id=2158]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kopie:<br />
<br />
Von einem Kinderspielplatz zu sprechen, wäre übertrieben. Aber im Sommer kann man immer wieder beobachten, wie heimische Monarchisten ihren Sprösslingen mit Wohlwollen dabei zusehen, wie sie in der Sandkiste im Schatten des Kaiser-Franz-Joseph-Denkmals Sandburgen bauen. Früh übt sich, was ein echter Kaisertreuer werden will.<br />
Best of Vienna 1/2003 auf Seite 69.<br />
<br />
Das darf doch nicht wahr sein! Also, das ist eine Diskriminierung zum Quadrat! Sowas im Falter! Ich dachte immer, das wäre eine seriöse Zeitung!<br />
<br />
Wieso ist man kaisertreu, wenn man mit seinem Kind in den Burggarten geht? Wieso, wenn da ein Denkmal steht? <br />
Wenn das so wäre, dürfte niemand die Hofburg, Schloss Schönbrunn und viele andere Sehenswürdiglkeiten nicht mehr besuchen.<br />
Sind die schon ganz blöd geworden??<br />
<br />
http://www.falter.at/web/bov/detail.php?id=2158]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Da wird einem doch glatt ein schlechtes Gewissen eingeredet?]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=963</link>
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:42:26 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=963</guid>
			<description><![CDATA[DAs hatte ich grade auf einer Webseite :<br />
<br />
<br />
<br />
Es ist unfair, wenn ich nicht belästigt werden will? Meine Daten behalten will?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[DAs hatte ich grade auf einer Webseite :<br />
<br />
<br />
<br />
Es ist unfair, wenn ich nicht belästigt werden will? Meine Daten behalten will?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nicht nur Lob für Redings Datenschutzpläne]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=962</link>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:28:58 +0100</pubDate>
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			<description><![CDATA[25.01.2012 18:25<br />
heise online<br />
Nicht nur Lob für Redings Datenschutzpläne<br />
<br />
<br />
Die Initiative der EU für einheitliche Datenschutzstandards in Europa hat in Deutschland ein grundsätzlich positives Echo gefunden. Zu Details wurde aber auch deutliche Kritik laut. Die Vorschläge der EU-Kommission für einen neuen Datenschutz-Rechtsrahmen seien "eine gute Grundlage, auf deren Basis allerdings noch einige Verbesserungen vorgenommen werden sollten", sagte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar. Er erwarte von der Bundesregierung, dass sie sich in den anstehenden Beratungen der EU aktiv für einen verbesserten Datenschutz einsetze, erklärte Schaar.<br />
<br />
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erklärte, "eine gegebenenfalls grundlegende Überprüfung des nationalen und des europäischen Datenschutzrechts" sei überfällig. Es müsse jetzt gelingen, das Datenschutzrecht im Zuge der anstehenden Verhandlungen auf EU-Ebene einfacher und effektiver zu machen. Allerdings sehe er mit Blick auf den künftigen "Datenaustausch im Sicherheitsbereich ... große Probleme bei der effektiven Wahrnehmung der Sicherheitsaufgaben", falls die Vorschläge der EU-Kommission umgesetzt werden sollten.<br />
<br />
Die für den Verbraucherschutz zuständige Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) sagte, wichtig seien gemeinsame europäische Datenschutzstandards "mit einer globalen Anziehungskraft". Dabei müsse das in Deutschland erreichte hohe Datenschutzniveau gewahrt bleiben.<br />
<br />
Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) lobte den Vorschlag von Viviane Reding. Die Interessenvertretung betonte, "ein europaweit einheitliches Datenschutzniveau sei bei richtiger Ausgestaltung und Umsetzung ein Wettbewerbsvorteil." Daneben wies er jedoch auf noch offene Fragen und kritische Punkte hin. So müssten Begriffe wie "personenbezogene Daten" genauer definiert werden. Auch der Vielfältigkeit des Marktes sollte durch differenzierte Lösungen Rechnung getragen werden. Dazu müsste sich die EU-Kommissarin nun mit der betroffenen Branche abstimmen.<br />
<br />
Auch der Branchenverband Bitkom begrüßte den Vorstoß der Europäischen Kommission. Gleichzeitig übte er jedoch auch Kritik an einzelnen Teilen der Reformpläne. So sei das Einwilligungsprinzip, nach dem Internetnutzer künftig in zahlreichen Einzelfällen gesondert zur Nutzung ihrer Daten zustimmen sollen nur vordergründig zu deren Vorteil. Bitkom-Präsident Dieter Kempf sagte, "mit einem solchen Ansatz würde das Web zu einem Hindernisparcours umgebaut." Seiner Meinung nach ist auch keine Verschärfung des Datenschutzrechts über das deutsche Niveau hinaus nötig, sondern dessen Modernisierung. Dabei müssten Freiheitsrechte und Schutzbedarf in Einklang gebracht werden.<br />
<br />
Für die Grünen erklärte die Fraktionsvorsitzende Renate Künast, der Entwurf weise in die richtige Richtung: "Datenschutz und digitale Welt müssen zusammengeführt werden." Das in den Vorschlägen enthaltene "Recht auf Vergessen" sei der richtige Denkansatz, wenn es um das Löschen von Inhalten im Internet gehe.<br />
<br />
Hingegen kritisierte der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, das von EU-Kommissarin Viviane Reding betonte Recht auf Vergessen im Internet offenbare "ein beinahe naives Verständnis von Technik". Die angestrebte europäische Novelle sei zwar im Prinzip zu begrüßen, aber in Teilen technisch nicht durchsetzbar und völlig abwegig. Wenn die neue Norm endlich in Kraft trete, habe sich die Technik im Internet längst weiterentwickelt.<br />
<br />
Auch die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Gisela Piltz, kritisierte: "Leider sind die Brüsseler Vorschläge an einigen Stellen bereits veraltet, bevor sie überhaupt Wirkung entfaltet haben." Angesichts digitaler Datenströme könnten national wirkende Regelungen allein den Schutz von Persönlichkeitsrechten aber nicht mehr effektiv gewährleisten.<br />
<br />
Für die Deutsche Telekom erklärte Datenschutzbeauftragter Claus-Dieter Ulmer, für ein international tätiges Unternehmen sei die Harmonisierung innerhalb Europas ein nicht zu unterschätzender Vorteil. "Systeme, Plattformen und Geschäftsmodelle können endlich international aufgesetzt werden, ohne aufgrund einzelstaatlicher Gesetzgebung verschiedene und kostenintensive Lösungsansätze entwickeln zu müssen."<br />
<br />
Dies begrüßte im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) auch der Datenschutzexperte Thomas Schauf. Problematisch sei aber "die offenbar vorgesehene extreme Ausweitung des Konzepts der personenbezogenen Daten." Wenn der Nutzer mit einer "Inflation von Einwilligungsanfragen" auch bei technischen Daten konfrontiert werde, sei dies kaum in seinem Interesse. (mit Material der dpa) / (mho)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[25.01.2012 18:25<br />
heise online<br />
Nicht nur Lob für Redings Datenschutzpläne<br />
<br />
<br />
Die Initiative der EU für einheitliche Datenschutzstandards in Europa hat in Deutschland ein grundsätzlich positives Echo gefunden. Zu Details wurde aber auch deutliche Kritik laut. Die Vorschläge der EU-Kommission für einen neuen Datenschutz-Rechtsrahmen seien "eine gute Grundlage, auf deren Basis allerdings noch einige Verbesserungen vorgenommen werden sollten", sagte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar. Er erwarte von der Bundesregierung, dass sie sich in den anstehenden Beratungen der EU aktiv für einen verbesserten Datenschutz einsetze, erklärte Schaar.<br />
<br />
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erklärte, "eine gegebenenfalls grundlegende Überprüfung des nationalen und des europäischen Datenschutzrechts" sei überfällig. Es müsse jetzt gelingen, das Datenschutzrecht im Zuge der anstehenden Verhandlungen auf EU-Ebene einfacher und effektiver zu machen. Allerdings sehe er mit Blick auf den künftigen "Datenaustausch im Sicherheitsbereich ... große Probleme bei der effektiven Wahrnehmung der Sicherheitsaufgaben", falls die Vorschläge der EU-Kommission umgesetzt werden sollten.<br />
<br />
Die für den Verbraucherschutz zuständige Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) sagte, wichtig seien gemeinsame europäische Datenschutzstandards "mit einer globalen Anziehungskraft". Dabei müsse das in Deutschland erreichte hohe Datenschutzniveau gewahrt bleiben.<br />
<br />
Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) lobte den Vorschlag von Viviane Reding. Die Interessenvertretung betonte, "ein europaweit einheitliches Datenschutzniveau sei bei richtiger Ausgestaltung und Umsetzung ein Wettbewerbsvorteil." Daneben wies er jedoch auf noch offene Fragen und kritische Punkte hin. So müssten Begriffe wie "personenbezogene Daten" genauer definiert werden. Auch der Vielfältigkeit des Marktes sollte durch differenzierte Lösungen Rechnung getragen werden. Dazu müsste sich die EU-Kommissarin nun mit der betroffenen Branche abstimmen.<br />
<br />
Auch der Branchenverband Bitkom begrüßte den Vorstoß der Europäischen Kommission. Gleichzeitig übte er jedoch auch Kritik an einzelnen Teilen der Reformpläne. So sei das Einwilligungsprinzip, nach dem Internetnutzer künftig in zahlreichen Einzelfällen gesondert zur Nutzung ihrer Daten zustimmen sollen nur vordergründig zu deren Vorteil. Bitkom-Präsident Dieter Kempf sagte, "mit einem solchen Ansatz würde das Web zu einem Hindernisparcours umgebaut." Seiner Meinung nach ist auch keine Verschärfung des Datenschutzrechts über das deutsche Niveau hinaus nötig, sondern dessen Modernisierung. Dabei müssten Freiheitsrechte und Schutzbedarf in Einklang gebracht werden.<br />
<br />
Für die Grünen erklärte die Fraktionsvorsitzende Renate Künast, der Entwurf weise in die richtige Richtung: "Datenschutz und digitale Welt müssen zusammengeführt werden." Das in den Vorschlägen enthaltene "Recht auf Vergessen" sei der richtige Denkansatz, wenn es um das Löschen von Inhalten im Internet gehe.<br />
<br />
Hingegen kritisierte der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, das von EU-Kommissarin Viviane Reding betonte Recht auf Vergessen im Internet offenbare "ein beinahe naives Verständnis von Technik". Die angestrebte europäische Novelle sei zwar im Prinzip zu begrüßen, aber in Teilen technisch nicht durchsetzbar und völlig abwegig. Wenn die neue Norm endlich in Kraft trete, habe sich die Technik im Internet längst weiterentwickelt.<br />
<br />
Auch die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Gisela Piltz, kritisierte: "Leider sind die Brüsseler Vorschläge an einigen Stellen bereits veraltet, bevor sie überhaupt Wirkung entfaltet haben." Angesichts digitaler Datenströme könnten national wirkende Regelungen allein den Schutz von Persönlichkeitsrechten aber nicht mehr effektiv gewährleisten.<br />
<br />
Für die Deutsche Telekom erklärte Datenschutzbeauftragter Claus-Dieter Ulmer, für ein international tätiges Unternehmen sei die Harmonisierung innerhalb Europas ein nicht zu unterschätzender Vorteil. "Systeme, Plattformen und Geschäftsmodelle können endlich international aufgesetzt werden, ohne aufgrund einzelstaatlicher Gesetzgebung verschiedene und kostenintensive Lösungsansätze entwickeln zu müssen."<br />
<br />
Dies begrüßte im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) auch der Datenschutzexperte Thomas Schauf. Problematisch sei aber "die offenbar vorgesehene extreme Ausweitung des Konzepts der personenbezogenen Daten." Wenn der Nutzer mit einer "Inflation von Einwilligungsanfragen" auch bei technischen Daten konfrontiert werde, sei dies kaum in seinem Interesse. (mit Material der dpa) / (mho)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[US-Gericht: Überwachung mit GPS-Wanze ist eine Durchsuchung]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=961</link>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:27:09 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=961</guid>
			<description><![CDATA[US-Gericht: Überwachung mit GPS-Wanze ist eine Durchsuchung<br />
<br />
Der US-amerikanische Supreme Court hat die Aufhebung einer lebenslangen Haftstrafe bestätigt, weil die Ermittler ohne gültige richterliche Genehmigung heimlich ein Gerät mit GPS-Empfänger und Mobilfunk-Sender an einem Auto angebracht und ein Bewegungsprofil erstellt hatten. Das Fahrzeug war auf die Ehefrau des später Angeklagten zugelassen, wurde im fraglichen Zeitraum aber nur von dem Mann genutzt. Diese Überwachung verstoße als unangemessene Durchsuchung gegen den 4. Zusatzartikel der US-Verfassung und sei daher rechtswidrig. Ein wichtiges Element ist dabei die "vernünftige Erwartung" des Betroffenen an seine Privatsphäre. Die Daten dürfen nun nicht als Beweis herangezogen werden.<br />
<br />
Verschiedene US-Medien hatten daraufhin gemeldet, dass Behörden nun für jede GPS-Verwanzung eine richterliche Genehmigung benötigten. Dies lässt sich aus der Entscheidung (United States v. Jones als PDF) jedoch nicht ableiten. Der 4. Zusatzartikel untersagt unangemessene Durchsuchungen sowie Beschlagnahmen und stellt Kriterien für entsprechende Genehmigungen auf. Doch können Durchsuchungen auch ohne Genehmigung zulässig sein.<br />
<br />
Die Anklage hatte die GPS-Überwachung gar nicht als Durchsuchung gesehen. Das Berufungsgericht und der Supreme Court erkannten aber in der Kombination aus Verwanzung und Informationssammlung die Durchsuchung einer Sache des Angeklagten. Letzteres aber nur, weil die Wanze erst angebracht wurde, als er das Auto bereits exklusiv zu nutzen begonnen hatte. Der Fall hätte anders ausgehen können, wäre das Vehikel zuvor verwanzt worden.<br />
<br />
Nun argumentierte die Anklage, dass die Durchsuchung angemessen gewesen sei und keine Genehmigung erforderlich gewesen wäre. Dies wurde vom Supreme Court aber als zu spät eingebracht erachtet und somit ignoriert. Also bleibt offen, ob die Richter die Durchsuchung doch für verfassungskonform erachtet hätten. Eine ähnlich engmaschige, optische Überwachung durch Personen mit (Luft)Fahrzeugen wäre von der Mehrheit wohl als zulässig anerkannt worden. (Daniel AJ Sokolov) / (jh)<br />
<br />
Permalink: http://heise.de/-1420896]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[US-Gericht: Überwachung mit GPS-Wanze ist eine Durchsuchung<br />
<br />
Der US-amerikanische Supreme Court hat die Aufhebung einer lebenslangen Haftstrafe bestätigt, weil die Ermittler ohne gültige richterliche Genehmigung heimlich ein Gerät mit GPS-Empfänger und Mobilfunk-Sender an einem Auto angebracht und ein Bewegungsprofil erstellt hatten. Das Fahrzeug war auf die Ehefrau des später Angeklagten zugelassen, wurde im fraglichen Zeitraum aber nur von dem Mann genutzt. Diese Überwachung verstoße als unangemessene Durchsuchung gegen den 4. Zusatzartikel der US-Verfassung und sei daher rechtswidrig. Ein wichtiges Element ist dabei die "vernünftige Erwartung" des Betroffenen an seine Privatsphäre. Die Daten dürfen nun nicht als Beweis herangezogen werden.<br />
<br />
Verschiedene US-Medien hatten daraufhin gemeldet, dass Behörden nun für jede GPS-Verwanzung eine richterliche Genehmigung benötigten. Dies lässt sich aus der Entscheidung (United States v. Jones als PDF) jedoch nicht ableiten. Der 4. Zusatzartikel untersagt unangemessene Durchsuchungen sowie Beschlagnahmen und stellt Kriterien für entsprechende Genehmigungen auf. Doch können Durchsuchungen auch ohne Genehmigung zulässig sein.<br />
<br />
Die Anklage hatte die GPS-Überwachung gar nicht als Durchsuchung gesehen. Das Berufungsgericht und der Supreme Court erkannten aber in der Kombination aus Verwanzung und Informationssammlung die Durchsuchung einer Sache des Angeklagten. Letzteres aber nur, weil die Wanze erst angebracht wurde, als er das Auto bereits exklusiv zu nutzen begonnen hatte. Der Fall hätte anders ausgehen können, wäre das Vehikel zuvor verwanzt worden.<br />
<br />
Nun argumentierte die Anklage, dass die Durchsuchung angemessen gewesen sei und keine Genehmigung erforderlich gewesen wäre. Dies wurde vom Supreme Court aber als zu spät eingebracht erachtet und somit ignoriert. Also bleibt offen, ob die Richter die Durchsuchung doch für verfassungskonform erachtet hätten. Eine ähnlich engmaschige, optische Überwachung durch Personen mit (Luft)Fahrzeugen wäre von der Mehrheit wohl als zulässig anerkannt worden. (Daniel AJ Sokolov) / (jh)<br />
<br />
Permalink: http://heise.de/-1420896]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Facebooks Schutzbehauptung]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=960</link>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:38:53 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=960</guid>
			<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien ursprünglich in c't 01/2012, Seite 31<br />
Facebooks Schutzbehauptung<br />
17.12.2011<br />
<br />
Seit etwa einem Jahr warnen wir, dass alle Webseiten, die Facebook-Buttons einbinden, ohne weiteres Zutun des Anwenders Informationen an Facebook senden, die der Konzern einer konkreten Person zuordnen kann.<br />
<br />
Erst erklärte uns die Presseabteilung von Facebook: Nein, so was machen wir nicht, vertraut uns. Nachdem der technische Nachweis erbracht war, hieß es: Ja, stimmt schon, wir bekommen die Daten. Aber wir speichern die nicht – vertraut uns. Jetzt erklärt ein Techniker einige Details zur Cookie-Nutzung auf Facebook und heraus kommt: Ja, stimmt, wir benutzen diese Daten. Aber nur zu Eurer Sicherheit – vertraut uns.<br />
<br />
Wenig vertrauenerweckend ist schon die Art und Weise, wie Facebook kommuniziert. So dokumentiert der Konzern nicht etwa öffentlich, wie diese Cookies genutzt werden. Auf konkrete Fragen antwortet in der Regel die Presseabteilung mit inhaltsarmen, vorformulierten Versatzstücken. Spricht doch mal ein Techniker, dann mit einem Online-Portal, das erstens selbst Facebook-Buttons einsetzt und zweitens auch nicht gerade für technische Expertise im Bereich Netzwerk-Sicherheit und Datenschutz bekannt ist. Genau so würde jemand vorgehen, der etwas zu verbergen hat.<br />
<br />
Leider tragen auch die hauptamtlichen Datenschützer zur Verwirrung bei, indem sie sich immer wieder auf IP-Adressen kaprizieren. Es ist ja schön, dass sie verstanden haben, dass eine IP-Adresse durchaus auch datenschutzrechtlich relevant sein kann. Aber hier geht es um viel mehr, nämlich um Daten, die Facebook ganz direkt mit Personen verknüpft. Sich in diesem Kontext über die Speicherung von IP-Adressen aufzuregen, ist in etwa so, als würde ein Parkplatzbetreiber von allen Benutzern den Personalausweis kopieren und ein besorgter Datenschützer beschwerte sich dann über fehlende Anonymität, weil er deren Auto-Kennzeichen notiert.<br />
<br />
Deshalb noch mal eine Beschreibung des Grundproblems: Wenn ich eine Spiegel-Seite aufrufe oder die Fan-Seite von Hannover 96 oder irgendeine andere Seite mit Facebook-Elementen, bekommt Facebook die Information, dass ich, Jürgen Schmidt, diese konkrete Seite gelesen habe. Da Facebook-Buttons quasi omnipräsent sind, kann Facebook eine komplette Liste aller Websites erstellen, die ich besuche und diese mit meiner Person verknüpfen – einer Person, deren Namen, Adresse, Vorlieben und Freunde es kennt.<br />
<br />
Das gilt nicht nur für mich, sondern für alle 800 Millionen Facebook-Mitglieder. Offen ist nur die Frage, was genau Facebook mit diesen Daten macht. Von uns zu erwarten, dass wir Facebook vertrauen, dass da schon nichts Böses passiert, ist wirklich zu viel verlangt. Schließlich haben wir es mit einem Konzern zu tun, der demnächst für 100 Milliarden Dollar an die Börse will. Und der wichtigste Gegenwert für diese unvorstellbare Summe, die das Bruttosozialprodukt vieler Staaten übersteigt, sind nun mal die Daten seiner User.<br />
<br />
Via Spiegel online verbreitet Facebook jetzt die Behauptung, dass man zwar durchaus Daten über die Nutzung von Dritt-Seiten speichere – aber dies erstens keine Surf-Profile seien und es zweitens für die Sicherheit der Anwender unverzichtbar sei. Mal ganz abgesehen von den vielen Unstimmigkeiten in der Darstellung fehlt dort eine ganz entscheidende Frage: Was verhindert, dass morgen Terrorfahnder bei Facebook solche kompletten Surf-Profile im Rahmen einer Ermittlung einfordern, etwa um herauszufinden, ob jemand öfter mal Hetz-Videos oder sogar Bombenbauanleitungen im Internet aufgerufen hat?<br />
<br />
Und es komme mir jetzt bitte keiner mit anonymisierten IP-Adressen …<br />
<br />
http://www.heise.de/security/artikel/Fac...95316.html<br />
<br />
Siehe dazu auch:<br />
<br />
    Neues Privatsphäre-Bewusstsein bei Facebook – oder Augenwischerei?, c't 1/2012, S.30<br />
    2 Klicks für mehr Datenschutz<br />
    Das Like-Problem]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dieser Artikel erschien ursprünglich in c't 01/2012, Seite 31<br />
Facebooks Schutzbehauptung<br />
17.12.2011<br />
<br />
Seit etwa einem Jahr warnen wir, dass alle Webseiten, die Facebook-Buttons einbinden, ohne weiteres Zutun des Anwenders Informationen an Facebook senden, die der Konzern einer konkreten Person zuordnen kann.<br />
<br />
Erst erklärte uns die Presseabteilung von Facebook: Nein, so was machen wir nicht, vertraut uns. Nachdem der technische Nachweis erbracht war, hieß es: Ja, stimmt schon, wir bekommen die Daten. Aber wir speichern die nicht – vertraut uns. Jetzt erklärt ein Techniker einige Details zur Cookie-Nutzung auf Facebook und heraus kommt: Ja, stimmt, wir benutzen diese Daten. Aber nur zu Eurer Sicherheit – vertraut uns.<br />
<br />
Wenig vertrauenerweckend ist schon die Art und Weise, wie Facebook kommuniziert. So dokumentiert der Konzern nicht etwa öffentlich, wie diese Cookies genutzt werden. Auf konkrete Fragen antwortet in der Regel die Presseabteilung mit inhaltsarmen, vorformulierten Versatzstücken. Spricht doch mal ein Techniker, dann mit einem Online-Portal, das erstens selbst Facebook-Buttons einsetzt und zweitens auch nicht gerade für technische Expertise im Bereich Netzwerk-Sicherheit und Datenschutz bekannt ist. Genau so würde jemand vorgehen, der etwas zu verbergen hat.<br />
<br />
Leider tragen auch die hauptamtlichen Datenschützer zur Verwirrung bei, indem sie sich immer wieder auf IP-Adressen kaprizieren. Es ist ja schön, dass sie verstanden haben, dass eine IP-Adresse durchaus auch datenschutzrechtlich relevant sein kann. Aber hier geht es um viel mehr, nämlich um Daten, die Facebook ganz direkt mit Personen verknüpft. Sich in diesem Kontext über die Speicherung von IP-Adressen aufzuregen, ist in etwa so, als würde ein Parkplatzbetreiber von allen Benutzern den Personalausweis kopieren und ein besorgter Datenschützer beschwerte sich dann über fehlende Anonymität, weil er deren Auto-Kennzeichen notiert.<br />
<br />
Deshalb noch mal eine Beschreibung des Grundproblems: Wenn ich eine Spiegel-Seite aufrufe oder die Fan-Seite von Hannover 96 oder irgendeine andere Seite mit Facebook-Elementen, bekommt Facebook die Information, dass ich, Jürgen Schmidt, diese konkrete Seite gelesen habe. Da Facebook-Buttons quasi omnipräsent sind, kann Facebook eine komplette Liste aller Websites erstellen, die ich besuche und diese mit meiner Person verknüpfen – einer Person, deren Namen, Adresse, Vorlieben und Freunde es kennt.<br />
<br />
Das gilt nicht nur für mich, sondern für alle 800 Millionen Facebook-Mitglieder. Offen ist nur die Frage, was genau Facebook mit diesen Daten macht. Von uns zu erwarten, dass wir Facebook vertrauen, dass da schon nichts Böses passiert, ist wirklich zu viel verlangt. Schließlich haben wir es mit einem Konzern zu tun, der demnächst für 100 Milliarden Dollar an die Börse will. Und der wichtigste Gegenwert für diese unvorstellbare Summe, die das Bruttosozialprodukt vieler Staaten übersteigt, sind nun mal die Daten seiner User.<br />
<br />
Via Spiegel online verbreitet Facebook jetzt die Behauptung, dass man zwar durchaus Daten über die Nutzung von Dritt-Seiten speichere – aber dies erstens keine Surf-Profile seien und es zweitens für die Sicherheit der Anwender unverzichtbar sei. Mal ganz abgesehen von den vielen Unstimmigkeiten in der Darstellung fehlt dort eine ganz entscheidende Frage: Was verhindert, dass morgen Terrorfahnder bei Facebook solche kompletten Surf-Profile im Rahmen einer Ermittlung einfordern, etwa um herauszufinden, ob jemand öfter mal Hetz-Videos oder sogar Bombenbauanleitungen im Internet aufgerufen hat?<br />
<br />
Und es komme mir jetzt bitte keiner mit anonymisierten IP-Adressen …<br />
<br />
http://www.heise.de/security/artikel/Fac...95316.html<br />
<br />
Siehe dazu auch:<br />
<br />
    Neues Privatsphäre-Bewusstsein bei Facebook – oder Augenwischerei?, c't 1/2012, S.30<br />
    2 Klicks für mehr Datenschutz<br />
    Das Like-Problem]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Britischer Netzbetreiber gab Rufnummern preis]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=959</link>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:36:44 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=959</guid>
			<description><![CDATA[25.01.2012 18:40<br />
<br />
Der britische Mobilfunkanbieter O2 hat die Rufnummern seiner Kunden beim Aufruf von Webseiten über das Mobilfunknetz mitgesendet, wie unsere Schwesterpublikation The H berichtet. Der transparente Proxy des Unternehmens, der etwa die Qualität übertragener Bilder zugunsten der Übertragungsgeschwindigkeit reduziert, hat ein Feld mit dem Namen x-up-calling-line-id in den Header der HTTP-Anfrage eingefügt, das die Telefonnummer des Kunden enthielt.<br />
<br />
HTTP-Header können von Webseitenbetreibern mit minimalem Aufwand aufgelesen werden. Auch der Mobilfunkprovider Tesco war betroffen, der das Netz von O2 nutzt. Entdeckt hat das Problem der O2-Kunde Lewis Peckover, der daraufhin eine Testseite eingerichtet hat, die die übertragenen Header-Informationen anzeigt. Der Netzbetreiber hat schnell reagiert und das Datenschutzproblem am frühen Nachmittag beseitigt.<br />
<br />
Laut O2 wurden die Rufnummern allerdings erst seit dem 10. Januar dieses Jahres mitgesendet. Schuld seien technische Änderungen, die während routinemäßiger Wartungsarbeiten durchgeführt wurden. Normalerweise werde die Rufnummern lediglich an ausgewählte Partner übertragen, etwa zur Altersverifikation oder zu Abrechnungszwecken. Es habe jedoch für unautorisierte Parteien zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit bestanden, die Rufnummern mit persönlichen Daten zu verknüpfen oder Abbuchungen durchzuführen.<br />
<br />
O2 hat das Problem der britischen Regulierungsbehörde für Telekommunikation gemeldet und die Datenschutzbehörde ICO kontaktiert. Vergleichbare Fälle bei anderen Mobilfunkanbietern hat der Sicherheitsexperte Collin Mulliner bereits im Jahr 2010 dokumentiert (PDF-Datei). Das Header-Feld wird unter anderem im Blog eines Mobilfunkspezialisten erklärt. (rei)<br />
<br />
Permalink: http://heise.de/-1421950]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[25.01.2012 18:40<br />
<br />
Der britische Mobilfunkanbieter O2 hat die Rufnummern seiner Kunden beim Aufruf von Webseiten über das Mobilfunknetz mitgesendet, wie unsere Schwesterpublikation The H berichtet. Der transparente Proxy des Unternehmens, der etwa die Qualität übertragener Bilder zugunsten der Übertragungsgeschwindigkeit reduziert, hat ein Feld mit dem Namen x-up-calling-line-id in den Header der HTTP-Anfrage eingefügt, das die Telefonnummer des Kunden enthielt.<br />
<br />
HTTP-Header können von Webseitenbetreibern mit minimalem Aufwand aufgelesen werden. Auch der Mobilfunkprovider Tesco war betroffen, der das Netz von O2 nutzt. Entdeckt hat das Problem der O2-Kunde Lewis Peckover, der daraufhin eine Testseite eingerichtet hat, die die übertragenen Header-Informationen anzeigt. Der Netzbetreiber hat schnell reagiert und das Datenschutzproblem am frühen Nachmittag beseitigt.<br />
<br />
Laut O2 wurden die Rufnummern allerdings erst seit dem 10. Januar dieses Jahres mitgesendet. Schuld seien technische Änderungen, die während routinemäßiger Wartungsarbeiten durchgeführt wurden. Normalerweise werde die Rufnummern lediglich an ausgewählte Partner übertragen, etwa zur Altersverifikation oder zu Abrechnungszwecken. Es habe jedoch für unautorisierte Parteien zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit bestanden, die Rufnummern mit persönlichen Daten zu verknüpfen oder Abbuchungen durchzuführen.<br />
<br />
O2 hat das Problem der britischen Regulierungsbehörde für Telekommunikation gemeldet und die Datenschutzbehörde ICO kontaktiert. Vergleichbare Fälle bei anderen Mobilfunkanbietern hat der Sicherheitsexperte Collin Mulliner bereits im Jahr 2010 dokumentiert (PDF-Datei). Das Header-Feld wird unter anderem im Blog eines Mobilfunkspezialisten erklärt. (rei)<br />
<br />
Permalink: http://heise.de/-1421950]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bundespräsident abschaffen?]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=958</link>
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:34:27 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=958</guid>
			<description><![CDATA[Fischer will sich nicht abschaffen lassen<br />
<br />
Auf den Vorschlag von Erwin Pröll, die Volkswahl des Bundespräsidenten abzuschaffen, folgt ein Hickhack: Von "Phantomschmerzen Prölls" bis zu "kein Thema" reichen die Reaktionen des politischen Gegners.<br />
<br />
Bundespräsident Heinz Fischer will über den Vorschlag des Niederösterreichischen Landeshauptmannes Erwin Pröll (ÖVP), das Amt des Bundespräsidenten in der jetzigen Form abzuschaffen und durch einen rotierenden Vorsitz an der Staatsspitze nach Schweizer Vorbild zu ersetzen, nicht diskutieren. Das sei "kein Thema", hieß es am Dienstag auf Anfrage der APA in der Präsidentschaftskanzlei.<br />
<br />
Mit einem umfassenden Vorschlag für die Staatsorgane hat sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in der Debatte um das Sparpaket zu Wort gemeldet. Im Gespräch mit mehreren Bundesländerzeitungen stellt er das Amt des Bundespräsidenten infrage. Man sollte sich das Schweizer Modell mit turnusmäßigem Wechsel statt der Volkswahl des Bundespräsidenten anschauen, schlug Pröll vor. Gleichzeitig trat er für eine Verkleinerung des Parlaments und der Landtage ein.<br />
<br />
Auch für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter stehen die Volkswahl und das Amt des Bundespräsidenten "absolut nicht zur Diskussion. Offensichtlich leidet Erwin Pröll nach wie vor an Phantomschmerzen bezüglich des höchsten Staatsamtes. Etwas abschaffen zu wollen, nur weil man es selbst nicht erreicht hat, richtet sich in der öffentlichen Wahrnehmung ohnehin von selbst", nahm Kräuter gegenüber der APA darauf Bezug, dass Pröll mit seinen Ambitionen für eine<br />
<br />
Präsidentschaftskandidatur an seiner eigenen Partei gescheitert war.<br />
<br />
Auch die Sparvorschläge Prölls für die Kammern weist Kräuter zurück. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer empfiehlt dem Landeshauptmann stattdessen, "die parteipolitisch einfärbig besetzten Bezirkshauptmannschaften in Niederösterreich selbstkritisch zu hinterfragen".<br />
<br />
"Die Motivation für diesen skurrilen Vorschlag liegt darin, dass wer anderer Bundespräsident geworden ist", sagte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (S) am Dienstag vor dem Ministerrat. Die ÖVP-Regierungsmitglieder kommentierten die Idee zurückhaltend. Von der SPÖ-Seite erklärte auch Infrastrukturministerin Doris Bures, es mute "ein bisschen eigenartig an", dass dies jemand sage, der selbst einmal Bundespräsident werden wollte. Auch Verteidigungsminister Norbert Darabos sieht keinen Änderungsbedarf. Die derzeitige Situation halte er für den "richtigen Zugang". Immerhin sei der Präsident - im Gegensatz zu Deutschland - vom Volk gewählt.<br />
<br />
Offener zeigten sich die SPÖ-Regierungsmitglieder für die Idee einer Verkleinerung des Nationalrates: "Über die Frage der Senkung der Nationalratsmandate kann man reden", sagte etwa Darabos. Schieder betonte allerdings, dass man mit diesen Institutionen behutsam umgehen müsse.<br />
<br />
Äußerst zurückhaltend gab sich das ÖVP-Regierungsteam. Die Vorschläge der Landeshauptleute würden zeigen, dass nun Bewegung in die Spardebatte komme, so der Tenor. ÖVP-Bundesgeschäftsführer Hannes Rauch erklärte, er wolle keine Einzelvorschläge kommentieren. Zu Prölls Vorschlag merkte er lediglich an, dass sich auch die Politik überlegen müsse, wo diese bei sich selbst sparen könne. Man werde alle Vorschläge diskutieren.<br />
<br />
Quelle:<br />
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/...ssen.story]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Fischer will sich nicht abschaffen lassen<br />
<br />
Auf den Vorschlag von Erwin Pröll, die Volkswahl des Bundespräsidenten abzuschaffen, folgt ein Hickhack: Von "Phantomschmerzen Prölls" bis zu "kein Thema" reichen die Reaktionen des politischen Gegners.<br />
<br />
Bundespräsident Heinz Fischer will über den Vorschlag des Niederösterreichischen Landeshauptmannes Erwin Pröll (ÖVP), das Amt des Bundespräsidenten in der jetzigen Form abzuschaffen und durch einen rotierenden Vorsitz an der Staatsspitze nach Schweizer Vorbild zu ersetzen, nicht diskutieren. Das sei "kein Thema", hieß es am Dienstag auf Anfrage der APA in der Präsidentschaftskanzlei.<br />
<br />
Mit einem umfassenden Vorschlag für die Staatsorgane hat sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in der Debatte um das Sparpaket zu Wort gemeldet. Im Gespräch mit mehreren Bundesländerzeitungen stellt er das Amt des Bundespräsidenten infrage. Man sollte sich das Schweizer Modell mit turnusmäßigem Wechsel statt der Volkswahl des Bundespräsidenten anschauen, schlug Pröll vor. Gleichzeitig trat er für eine Verkleinerung des Parlaments und der Landtage ein.<br />
<br />
Auch für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter stehen die Volkswahl und das Amt des Bundespräsidenten "absolut nicht zur Diskussion. Offensichtlich leidet Erwin Pröll nach wie vor an Phantomschmerzen bezüglich des höchsten Staatsamtes. Etwas abschaffen zu wollen, nur weil man es selbst nicht erreicht hat, richtet sich in der öffentlichen Wahrnehmung ohnehin von selbst", nahm Kräuter gegenüber der APA darauf Bezug, dass Pröll mit seinen Ambitionen für eine<br />
<br />
Präsidentschaftskandidatur an seiner eigenen Partei gescheitert war.<br />
<br />
Auch die Sparvorschläge Prölls für die Kammern weist Kräuter zurück. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer empfiehlt dem Landeshauptmann stattdessen, "die parteipolitisch einfärbig besetzten Bezirkshauptmannschaften in Niederösterreich selbstkritisch zu hinterfragen".<br />
<br />
"Die Motivation für diesen skurrilen Vorschlag liegt darin, dass wer anderer Bundespräsident geworden ist", sagte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (S) am Dienstag vor dem Ministerrat. Die ÖVP-Regierungsmitglieder kommentierten die Idee zurückhaltend. Von der SPÖ-Seite erklärte auch Infrastrukturministerin Doris Bures, es mute "ein bisschen eigenartig an", dass dies jemand sage, der selbst einmal Bundespräsident werden wollte. Auch Verteidigungsminister Norbert Darabos sieht keinen Änderungsbedarf. Die derzeitige Situation halte er für den "richtigen Zugang". Immerhin sei der Präsident - im Gegensatz zu Deutschland - vom Volk gewählt.<br />
<br />
Offener zeigten sich die SPÖ-Regierungsmitglieder für die Idee einer Verkleinerung des Nationalrates: "Über die Frage der Senkung der Nationalratsmandate kann man reden", sagte etwa Darabos. Schieder betonte allerdings, dass man mit diesen Institutionen behutsam umgehen müsse.<br />
<br />
Äußerst zurückhaltend gab sich das ÖVP-Regierungsteam. Die Vorschläge der Landeshauptleute würden zeigen, dass nun Bewegung in die Spardebatte komme, so der Tenor. ÖVP-Bundesgeschäftsführer Hannes Rauch erklärte, er wolle keine Einzelvorschläge kommentieren. Zu Prölls Vorschlag merkte er lediglich an, dass sich auch die Politik überlegen müsse, wo diese bei sich selbst sparen könne. Man werde alle Vorschläge diskutieren.<br />
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Quelle:<br />
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/...ssen.story]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Großer Ärger unter Facebook Usern]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=956</link>
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 22:38:33 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=956</guid>
			<description><![CDATA[Facbook wird bald anstelle des alten Profils die sogenannte Chronik frei schalten. Hier soll auch zwischen eigene Beiträge und denen von Freunden Werbung dazwischen geschaltet werden, die nicht sofort als Werbung erkennbar ist.<br />
<br />
http://www.social-inside.de/si/2012/01/1...-der-line/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Facbook wird bald anstelle des alten Profils die sogenannte Chronik frei schalten. Hier soll auch zwischen eigene Beiträge und denen von Freunden Werbung dazwischen geschaltet werden, die nicht sofort als Werbung erkennbar ist.<br />
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http://www.social-inside.de/si/2012/01/1...-der-line/]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Selbstmordverzicht]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=952</link>
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:05:01 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=952</guid>
			<description><![CDATA[Selbstmordverzicht <br />
<br />
Nun haben wieder rund 300 Arbeiter einer Foxconn-Fabrik in Wuhan, die mit der Produktion der Spielkonsole Xbox 360 betraut sind, gedroht, sich umzubringen, nachdem ihnen eine Lohnerhöhung verwehrt wurde. Aus Protest stiegen die Arbeiter dann aufs Dach und drohten gemeinsam zu springen. Auf Intervention des Bürgermeisters konnten die Arbeiter schließlich davon abgehalten werden. (Quelle: derstandard.at)<br />
<br />
<br />
So kann Internet sein: http://www.wrohr.eu/politik/6-politik-wi...xconn.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Selbstmordverzicht <br />
<br />
Nun haben wieder rund 300 Arbeiter einer Foxconn-Fabrik in Wuhan, die mit der Produktion der Spielkonsole Xbox 360 betraut sind, gedroht, sich umzubringen, nachdem ihnen eine Lohnerhöhung verwehrt wurde. Aus Protest stiegen die Arbeiter dann aufs Dach und drohten gemeinsam zu springen. Auf Intervention des Bürgermeisters konnten die Arbeiter schließlich davon abgehalten werden. (Quelle: derstandard.at)<br />
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<br />
So kann Internet sein: http://www.wrohr.eu/politik/6-politik-wi...xconn.html]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unsere Politik ist nicht mehr unsere Sache?]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=951</link>
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:56:21 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=951</guid>
			<description><![CDATA[Wenn auch vieles in unserem kleinen Land nicht so stimmt, so schockiert es mich trotzdem, dass wir bevormundet werden. Wir haben doch früher unsere Probleme auch alleine gelöst. Ist es wirklich nötig, dass wir uns sagen lassen müssen, was wir tun sollen? <br />
Wir gehen doch Korruptionsfällen nach, und klären sie in der Regel. <br />
In den anderen LÄndern passiert doch genauso viel. Da stimmts doch ebenso nicht. Liest man doch andauernd. <br />
Müssen wir uns das wirklich gefallen lassen? Können wir wirklich nicht mehr raus aus der EU?<br />
<br />
http://orf.at/stories/2099317/2099318/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn auch vieles in unserem kleinen Land nicht so stimmt, so schockiert es mich trotzdem, dass wir bevormundet werden. Wir haben doch früher unsere Probleme auch alleine gelöst. Ist es wirklich nötig, dass wir uns sagen lassen müssen, was wir tun sollen? <br />
Wir gehen doch Korruptionsfällen nach, und klären sie in der Regel. <br />
In den anderen LÄndern passiert doch genauso viel. Da stimmts doch ebenso nicht. Liest man doch andauernd. <br />
Müssen wir uns das wirklich gefallen lassen? Können wir wirklich nicht mehr raus aus der EU?<br />
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http://orf.at/stories/2099317/2099318/]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Weltuntergang?]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=950</link>
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 01:41:16 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=950</guid>
			<description><![CDATA[Keineswegs.<br />
<br />
"Unglaublich viel Blödsinn"<br />
Weltende am 21.12.2012: Astrophysiker zerpflückt Endzeitvisionen<br />
12. Jänner 2012 12:44<br />
<br />
Harald Hanslmeier nimmt Weltuntergangsszenarien unter die Lupe: "In einigen 100 Millionen Jahren ist Schluss"<br />
<br />
Graz - Es ist zweifellos das Jahr des Weltuntergangs: Selten zuvor sind in den vergangenen Monaten so viele Bücher, Filme, Artikel zum vermeintlichen Ende der Zivilisation erschienen. Selbst die Angst vor dem Y2K-Bug war bei weitem nicht so groß. Es ist damit zu rechnen, dass die Flut entsprechender medialer Produkte von Endzeitpropheten und Maya-Experten bis zum prognostizierten Weltende am 21. Dezember 2012 noch weiter anwachsen wird. Der Grazer Astrophysiker Arnold Hanslmeier vom Institut für Geophysik, Astrophysik und Meteorologie der Universität Graz ist hingegen nicht besorgt: Er betrachtet aus wissenschaftlicher Perspektive, welche konkreten Bedrohungen es geben könnte. Mit rationalem Blick legt er sie in in seinem jüngsten Buch "Kosmische Katastrophen. Weltuntergänge" dar. <br />
<br />
http://derstandard.at/1326249044001/Ungl...itvisionen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Keineswegs.<br />
<br />
"Unglaublich viel Blödsinn"<br />
Weltende am 21.12.2012: Astrophysiker zerpflückt Endzeitvisionen<br />
12. Jänner 2012 12:44<br />
<br />
Harald Hanslmeier nimmt Weltuntergangsszenarien unter die Lupe: "In einigen 100 Millionen Jahren ist Schluss"<br />
<br />
Graz - Es ist zweifellos das Jahr des Weltuntergangs: Selten zuvor sind in den vergangenen Monaten so viele Bücher, Filme, Artikel zum vermeintlichen Ende der Zivilisation erschienen. Selbst die Angst vor dem Y2K-Bug war bei weitem nicht so groß. Es ist damit zu rechnen, dass die Flut entsprechender medialer Produkte von Endzeitpropheten und Maya-Experten bis zum prognostizierten Weltende am 21. Dezember 2012 noch weiter anwachsen wird. Der Grazer Astrophysiker Arnold Hanslmeier vom Institut für Geophysik, Astrophysik und Meteorologie der Universität Graz ist hingegen nicht besorgt: Er betrachtet aus wissenschaftlicher Perspektive, welche konkreten Bedrohungen es geben könnte. Mit rationalem Blick legt er sie in in seinem jüngsten Buch "Kosmische Katastrophen. Weltuntergänge" dar. <br />
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http://derstandard.at/1326249044001/Ungl...itvisionen]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kirchenbeitrag für Atheisten?]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=949</link>
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 23:47:21 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=949</guid>
			<description><![CDATA[Das geht aber jetzt wirklich zu weit!<br />
<br />
Kirchensteuer: Küng stimmt Anti-Kirchen-Initiative zu<br />
<br />
In der Debatte über „Kirchensteuer-Flüchtlinge“ hat sich Diözesanbischof Klaus Küng zu Wort gemeldet. Mit überraschendem Inhalt: Er beurteilt den Vorschlag eines allgemeinen „Kultusbeitrags“ der Initiative gegen Kirchenprivilegien positiv.<br />
<br />
Der oberösterreichische Bauernbund-Chef Max Hiegelsberger (ÖVP) fordert, dass auch jene, die aus der Kirche austreten, weiter einen Beitrag für die Erhaltung von Kirchen zahlen sollen - mehr dazu in news.ORF.at. Hiegelsberger geht es dabei um einen Beitrag im „Kultusbereich“ - mehr dazu in „Kirchensteuer“ für Ausgetretene? (ooe.ORF.at).<br />
<br />
In der Debatte gab es zahlreiche Wortmeldungen, unter anderen von Niko Alm, dem Sprecher der Initiative gegen Kirchenprivilegien. Er kann sich vorstellen, dass eine Regelung ähnlich wie in Italien eingeführt wird. Alle Steuerpflichtigen könnten einen gewissen Anteil ihres Gehalts etwa für Kultur, NGOs bzw. karitative Zwecke zur Verfügung stellen - aber frei wählen, wem sie das Geld zukommen lassen wollen.<br />
Diözesanbischof Klaus Küng<br />
<br />
ORF<br />
<br />
Klaus Küng<br />
Küng: „Kulturbeitrag interessant“<br />
<br />
Klaus Küng, Bischof von St. Pölten und Vorsitzender der Finanzkommission der österreichischen Bischofskonferenz, beurteilt den Vorschlag von Alm positiv. „Eine allgemein verpflichtende Steuerabgabe im Sinne eines Kultur- und Sozialbeitrages mit der Möglichkeit der Zweckwidmung an die Kirche (ähnlich der Regelung in Italien und Spanien) scheint mir interessant und diskussionswürdig“, so Küng in einer Aussendung.<br />
<br />
Die Erfahrungen in Italien und Spanien seien positiv, sagt Küng. Die Machbarkeit und die Rahmenbedingungen müssten vorher aber gründlich geprüft werden, so Küng. Anders die Meinung von Michael Prüller, Pressesprecher der Erzdiözese Wien. Er sieht „keinen Handlungsbedarf“ beim Kirchenbeitragssystem - mehr dazu in religion.ORF.at. http://religion.orf.at/projekt03/news/12...uer_fr.htm<br />
<br />
Links:<br />
<br />
    Initiative gegen Kirchenprivilegien<br />
http://www.kirchen-privilegien.at/<br />
    Diözese St. Pölten<br />
http://www.dsp.at/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das geht aber jetzt wirklich zu weit!<br />
<br />
Kirchensteuer: Küng stimmt Anti-Kirchen-Initiative zu<br />
<br />
In der Debatte über „Kirchensteuer-Flüchtlinge“ hat sich Diözesanbischof Klaus Küng zu Wort gemeldet. Mit überraschendem Inhalt: Er beurteilt den Vorschlag eines allgemeinen „Kultusbeitrags“ der Initiative gegen Kirchenprivilegien positiv.<br />
<br />
Der oberösterreichische Bauernbund-Chef Max Hiegelsberger (ÖVP) fordert, dass auch jene, die aus der Kirche austreten, weiter einen Beitrag für die Erhaltung von Kirchen zahlen sollen - mehr dazu in news.ORF.at. Hiegelsberger geht es dabei um einen Beitrag im „Kultusbereich“ - mehr dazu in „Kirchensteuer“ für Ausgetretene? (ooe.ORF.at).<br />
<br />
In der Debatte gab es zahlreiche Wortmeldungen, unter anderen von Niko Alm, dem Sprecher der Initiative gegen Kirchenprivilegien. Er kann sich vorstellen, dass eine Regelung ähnlich wie in Italien eingeführt wird. Alle Steuerpflichtigen könnten einen gewissen Anteil ihres Gehalts etwa für Kultur, NGOs bzw. karitative Zwecke zur Verfügung stellen - aber frei wählen, wem sie das Geld zukommen lassen wollen.<br />
Diözesanbischof Klaus Küng<br />
<br />
ORF<br />
<br />
Klaus Küng<br />
Küng: „Kulturbeitrag interessant“<br />
<br />
Klaus Küng, Bischof von St. Pölten und Vorsitzender der Finanzkommission der österreichischen Bischofskonferenz, beurteilt den Vorschlag von Alm positiv. „Eine allgemein verpflichtende Steuerabgabe im Sinne eines Kultur- und Sozialbeitrages mit der Möglichkeit der Zweckwidmung an die Kirche (ähnlich der Regelung in Italien und Spanien) scheint mir interessant und diskussionswürdig“, so Küng in einer Aussendung.<br />
<br />
Die Erfahrungen in Italien und Spanien seien positiv, sagt Küng. Die Machbarkeit und die Rahmenbedingungen müssten vorher aber gründlich geprüft werden, so Küng. Anders die Meinung von Michael Prüller, Pressesprecher der Erzdiözese Wien. Er sieht „keinen Handlungsbedarf“ beim Kirchenbeitragssystem - mehr dazu in religion.ORF.at. http://religion.orf.at/projekt03/news/12...uer_fr.htm<br />
<br />
Links:<br />
<br />
    Initiative gegen Kirchenprivilegien<br />
http://www.kirchen-privilegien.at/<br />
    Diözese St. Pölten<br />
http://www.dsp.at/]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bilder des Tages]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=948</link>
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 22:41:40 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=948</guid>
			<description><![CDATA[Am Nussberg<br />
<br />
[attachment=452]<br />
<br />
[attachment=453]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Nussberg<br />
<br />
[attachment=452]<br />
<br />
[attachment=453]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=947</link>
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 11:15:20 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=947</guid>
			<description><![CDATA[Und wie umgeht man sie? Ich habe zwar Jap installiert, aber im Firefox kann ich jetzt direkt nicht mehr umschalten, so wie früher. <br />
Muss mich aufraffen, und das begooglen. ;)<br />
<br />
http://fm4.orf.at/stories/1692558/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Und wie umgeht man sie? Ich habe zwar Jap installiert, aber im Firefox kann ich jetzt direkt nicht mehr umschalten, so wie früher. <br />
Muss mich aufraffen, und das begooglen. ;)<br />
<br />
http://fm4.orf.at/stories/1692558/]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Morgen ist Sylvester]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=946</link>
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 18:07:24 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=946</guid>
			<description><![CDATA[und ich habe die große Ehre, mit mir allein zu feiern. Selber schuld. Habe es versäumt, mich rechtzeitig in Erinnerung zu bringen. OK, es soll eben so sein.  Ich werde meine Gesellschaft genießen. <br />
<br />
So werde ich mir eine Gulaschsuppe kochen, ein Glas Wein trinken, ein paar, nicht mehr aber als 2-3, Brötchen belegen und natürlich auch essen, und um Mitternacht mit meibnem Freund, dem Fernseher anstoßen.<br />
<br />
Eventuell aber gehe ich auf Fotosafari. Die Schrauben für mein, auf dem Christkindlmarkt auseinander gefallenem, Stativ habe ich gestern nachgekauft.<br />
<br />
Im Bauhaus hatten sie die benötigten Schrauben nicht. Zum Glück wusste die Verkäuferin jedoch, was zu tun ist. Sie empfahl mir eine Schraubenfachhandlung in der Neubaugasse.<br />
<br />
Dort fand ich, was ich brauchte. Passende Schrauben samt passenden Muttern und Beilagscheiben.<br />
<br />
Jetzt liegt das Sackerl am Zimmertisch.  Also, sollte ich mich für die Fotosafari entscheiden, muss ich das Stativbein rechtzeitig anschrauben. <br />
<br />
Es könnte aber auch passieren, dass ich schon vor Mitternacht so müde werde, dass mir die Augen beim Fernsehen zufallen. Dann gehe ich schon früher ins Heiabettchen. Es wäre ja nicht das erste Mal.<br />
<br />
Als meine Jacky, mein „kleines“ Hündchen, noch lebte, ging ich nach 20h wegen der Knallerei, die unzumutbar für feine Hundeohren ist, nicht mehr hinaus. Erst in der Früh wieder, wenn die Morgenrunde angesagt war. <br />
<br />
Sei es wie es sei. Das neue Kalenderjahr wird beginnen, ob ich nun wach bin oder nicht. Noch keinem ist es gelungen, die Zeit aufzuhalten.<br />
<br />
Am gemütlichsten ist's eigentlich immer noch zu Hause vor dem Fernseher. Aber ein paar schöne Fotos hätte ich auch gern. Werd also in aller Ruhe schauen, was der Abend so bringt.<br />
:hallo:  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[und ich habe die große Ehre, mit mir allein zu feiern. Selber schuld. Habe es versäumt, mich rechtzeitig in Erinnerung zu bringen. OK, es soll eben so sein.  Ich werde meine Gesellschaft genießen. <br />
<br />
So werde ich mir eine Gulaschsuppe kochen, ein Glas Wein trinken, ein paar, nicht mehr aber als 2-3, Brötchen belegen und natürlich auch essen, und um Mitternacht mit meibnem Freund, dem Fernseher anstoßen.<br />
<br />
Eventuell aber gehe ich auf Fotosafari. Die Schrauben für mein, auf dem Christkindlmarkt auseinander gefallenem, Stativ habe ich gestern nachgekauft.<br />
<br />
Im Bauhaus hatten sie die benötigten Schrauben nicht. Zum Glück wusste die Verkäuferin jedoch, was zu tun ist. Sie empfahl mir eine Schraubenfachhandlung in der Neubaugasse.<br />
<br />
Dort fand ich, was ich brauchte. Passende Schrauben samt passenden Muttern und Beilagscheiben.<br />
<br />
Jetzt liegt das Sackerl am Zimmertisch.  Also, sollte ich mich für die Fotosafari entscheiden, muss ich das Stativbein rechtzeitig anschrauben. <br />
<br />
Es könnte aber auch passieren, dass ich schon vor Mitternacht so müde werde, dass mir die Augen beim Fernsehen zufallen. Dann gehe ich schon früher ins Heiabettchen. Es wäre ja nicht das erste Mal.<br />
<br />
Als meine Jacky, mein „kleines“ Hündchen, noch lebte, ging ich nach 20h wegen der Knallerei, die unzumutbar für feine Hundeohren ist, nicht mehr hinaus. Erst in der Früh wieder, wenn die Morgenrunde angesagt war. <br />
<br />
Sei es wie es sei. Das neue Kalenderjahr wird beginnen, ob ich nun wach bin oder nicht. Noch keinem ist es gelungen, die Zeit aufzuhalten.<br />
<br />
Am gemütlichsten ist's eigentlich immer noch zu Hause vor dem Fernseher. Aber ein paar schöne Fotos hätte ich auch gern. Werd also in aller Ruhe schauen, was der Abend so bringt.<br />
:hallo:  ]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Glück]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=945</link>
			<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 11:22:53 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=945</guid>
			<description><![CDATA[Das Glück<br />
<br />
Das echte Glück ist doch das stille Glück, oder das, was zufrieden macht. Das überschwängliche Glücksgefühl ist zwar umwerfen, alles erfassend, doch hier frage ich mich: welche Art von Glück ist dauerhaft? Ja, was ist Glück überhaupt?<br />
Ein Wohlgefühl wohl. Ein Hochgefühl? Hier wird’s schon wieder kompliziert. Hochgefühle dauern nur kurz an, und sind nicht kontinuierlich vorhanden.<br />
Eine starke Freude, die einem die Brust zusammen zieht, ja viele Menschen jauchzen oder weinen vor Glück.<br />
<br />
Es heißt auch in einem Lied, dass das Glück ein Vogerl sei, und sich schwer fangen ließe, oba furtgflogn is schnö! (fort geflogen ist es schnell)<br />
<br />
Andauernd anhaltendes Glücksgefühl wäre wohl lebensgefährlich. Der Stoffwechsel würde durchdrehen, zusammen brechen - wäre das echte Glück das heftige Glücksgefühl, das einem die Brust zerreißt, und das Herz hüpfen lässt.<br />
<br />
Es ist daher nahe liegend, verschiedene Arten von Glück zuzulassen, Glück in verschiedenen Abstufungen, Glück nach Thermometer sozusagen.<br />
<br />
Um Glück zu haben, brauchen wir so genannte Glücksbringer.<br />
Glücksbringer sind Gegenstände und Symbole, die Glück verheißen, uns Glück bringen. Hier sind wir aber schon im esoterischen Bereich, im Bereich des Aberglaubens. Wer nämlich nicht an Glücksbringer glaubt, hat nämlich trotzdem Glück.<br />
Geht man an einem Haus vorbei, und es fällt ein Dachziegel herunter, und trifft uns nicht auf den Kopf, dann hatten wir großes Glück.<br />
<br />
Obwohl und dies allgemein bekannt ist, dass wir trotzdem Glück haben, auch wenn wir nicht an die Wirkung von Glücksbringern glauben, bestehen wir im allgemeinen darauf, Glückbringer zu erhalten und welche zu verschenken.<br />
<br />
So als Nachdruck sozusagen, als Unterstreichung. Eine Sicherung des so begehrten Glücks für zumindest einige Zeit.<br />
Auch dies versuchen wir, obwohl wir wissen, dass es eh nichts nützt, dass das Glück auf gar keinen Fall für länger festgehalten werden kann.<br />
<br />
So müssen wir uns wohl damit abfinden, dass Glück genau das ist, was es ist.<br />
<br />
Ein paar Minuten in der Ewigkeit, die wir dort verweilen dürfen.<br />
Ein Stück Paradies, so als Vorgefühl dessen, was wir alle uns im Innersten wünschen.<br />
Für den einen ist’s der Himmel, für den anderen die ewigen Jagdgründe und für den dritten der immerwährende Frieden.<br />
<br />
So wünsche ich euch in diesem Sinne einen schönen, unterhaltsamen, fröhlichen Sylvester und vor allem viel, viel Glück im Neuen Jahr 2012!<br />
<br />
:smi72::flying_smilie:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Glück<br />
<br />
Das echte Glück ist doch das stille Glück, oder das, was zufrieden macht. Das überschwängliche Glücksgefühl ist zwar umwerfen, alles erfassend, doch hier frage ich mich: welche Art von Glück ist dauerhaft? Ja, was ist Glück überhaupt?<br />
Ein Wohlgefühl wohl. Ein Hochgefühl? Hier wird’s schon wieder kompliziert. Hochgefühle dauern nur kurz an, und sind nicht kontinuierlich vorhanden.<br />
Eine starke Freude, die einem die Brust zusammen zieht, ja viele Menschen jauchzen oder weinen vor Glück.<br />
<br />
Es heißt auch in einem Lied, dass das Glück ein Vogerl sei, und sich schwer fangen ließe, oba furtgflogn is schnö! (fort geflogen ist es schnell)<br />
<br />
Andauernd anhaltendes Glücksgefühl wäre wohl lebensgefährlich. Der Stoffwechsel würde durchdrehen, zusammen brechen - wäre das echte Glück das heftige Glücksgefühl, das einem die Brust zerreißt, und das Herz hüpfen lässt.<br />
<br />
Es ist daher nahe liegend, verschiedene Arten von Glück zuzulassen, Glück in verschiedenen Abstufungen, Glück nach Thermometer sozusagen.<br />
<br />
Um Glück zu haben, brauchen wir so genannte Glücksbringer.<br />
Glücksbringer sind Gegenstände und Symbole, die Glück verheißen, uns Glück bringen. Hier sind wir aber schon im esoterischen Bereich, im Bereich des Aberglaubens. Wer nämlich nicht an Glücksbringer glaubt, hat nämlich trotzdem Glück.<br />
Geht man an einem Haus vorbei, und es fällt ein Dachziegel herunter, und trifft uns nicht auf den Kopf, dann hatten wir großes Glück.<br />
<br />
Obwohl und dies allgemein bekannt ist, dass wir trotzdem Glück haben, auch wenn wir nicht an die Wirkung von Glücksbringern glauben, bestehen wir im allgemeinen darauf, Glückbringer zu erhalten und welche zu verschenken.<br />
<br />
So als Nachdruck sozusagen, als Unterstreichung. Eine Sicherung des so begehrten Glücks für zumindest einige Zeit.<br />
Auch dies versuchen wir, obwohl wir wissen, dass es eh nichts nützt, dass das Glück auf gar keinen Fall für länger festgehalten werden kann.<br />
<br />
So müssen wir uns wohl damit abfinden, dass Glück genau das ist, was es ist.<br />
<br />
Ein paar Minuten in der Ewigkeit, die wir dort verweilen dürfen.<br />
Ein Stück Paradies, so als Vorgefühl dessen, was wir alle uns im Innersten wünschen.<br />
Für den einen ist’s der Himmel, für den anderen die ewigen Jagdgründe und für den dritten der immerwährende Frieden.<br />
<br />
So wünsche ich euch in diesem Sinne einen schönen, unterhaltsamen, fröhlichen Sylvester und vor allem viel, viel Glück im Neuen Jahr 2012!<br />
<br />
:smi72::flying_smilie:]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und ein gutes Neues!]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=944</link>
			<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 12:50:27 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=944</guid>
			<description><![CDATA[Morgän ;)<br />
<br />
Ich bin zugegeben etwas spät dran, aber ich wünsche dir, liebe Brigitte, und natürlich auch allen anderen Usern hier, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Waren eure Christkindl brav?<br />
Und natürlich hoffe ich, dass bald wieder frühlingshafte Temperaturen kommen, wenn schon kein Schnee liegt ^^<br />
<br />
Edit: :D<br />
<br />
Quelle: http://static.blogo.it/twowheelsblog/duc...ards/1.jpg<br />
<br />
Weihnachtliche Grüße,<br />
Andreas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Morgän ;)<br />
<br />
Ich bin zugegeben etwas spät dran, aber ich wünsche dir, liebe Brigitte, und natürlich auch allen anderen Usern hier, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Waren eure Christkindl brav?<br />
Und natürlich hoffe ich, dass bald wieder frühlingshafte Temperaturen kommen, wenn schon kein Schnee liegt ^^<br />
<br />
Edit: :D<br />
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Quelle: http://static.blogo.it/twowheelsblog/duc...ards/1.jpg<br />
<br />
Weihnachtliche Grüße,<br />
Andreas]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Spuren von Misshandlungen im Kindesalter im Gehirn nachweisbar]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=943</link>
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 23:25:54 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=943</guid>
			<description><![CDATA[Kindesmisshandlungen hinterlassen Narben in Gehirn<br />
Misshandlungen: Narben im Gehirn sichtbar<br />
<br />
Spuren von Misshandlungen im Kindesalter im Gehirn nachweisbar – Narben bleiben ein Leben lang<br />
<br />
12.12.2011<br />
<br />
Mehr als 10.000 Kinder werden jährlich körperlich, seelisch oder sexuell allein in Deutschland missbraucht. Die Traumatisierung hält für die Betroffenen oft lebenslang an. Forscher des interdisziplinären Otto-Creutzfeldt-Zentrums für kognitive und Verhaltensneurowissenschaften der Universität Münster wiesen nunmehr sichtbare Zeichen eines Traumas in einer Studie nach, in der Gehirne Betroffener mittels Magnetresonanz-Tomografie (MRT) untersucht wurden. Im Vergleich zu Menschen ohne gravierende Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen zeigten die Gehirne Betroffener deutlich veränderte Strukturen auf, die den Gehirnstrukturen von Patienten mit manifestierten Depressionen sehr ähnlich sind. Das Studienergebnis legt den Schluss nahe, dass missbrauchte und vernachlässigte Kinder ein Leben lang anfälliger für psychischen Erkrankungen sind.<br />
<br />
Missbrauchte Kinder leiden ein Leben lang<br />
Misshandelte und vernachlässigte Kinder leiden häufig ein Leben lang unter den psychischen Folgen. Hinzu kommt, dass sich viele in einen ungesunden Lebensstil flüchten, rauchen, Drogen konsumieren und Alkohol trinken, um den permanenten Stress durch „Flashbacks“ und „Triggern“ zu kompensieren. Die Kompensation kann zu einem insgesamt erhöhten Risiko für körperliche Krankheiten oder Infektionen führen, wie Professor Johannes Kruse während einer Veranstaltung auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Essen im März diesen Jahres berichtete.<br />
<br />
Die psychischen Langzeitfolgen von Missbrauch und Vernachlässigung wurden in einer Studie nachgewiesen. Unter der Leitung von Dr. Dr. Udo Dannlowski und Dr. Harald Kugel befragten die Münsteraner Wissenschaftler 148 psychisch gesunde Erwachsene zu Missbrauchs- und Gewalterfahrungen sowie zu Vernachlässigungen in der ihrer Kindheit. Anschließend wurden die Probanden mit Bildern von wütenden und angstvollen Gesichtern konfrontiert, wobei gleichzeitig die Aktivität des sogenannten Mandelkerns (Amygdala), das Angstzentrum des Gehirns, gemessen wurde.<br />
<br />
Bei misshandelten Menschen treten heftigere Angstreaktionen im Gehirn auf<br />
Bei den Untersuchungen kam heraus, dass misshandelte Probanden deutlich stärkere Angstreaktionen im Gehirn zeigten als Studienteilnehmer, die keine Missbrauchserfahrungen oder Vernachlässigungen in ihrer Kindheit erlebt hatten. Dannlowski erklärt: „Die Betroffenen fürchten sich schneller, haben einen stärkeren Schreckreflex, haben Angst vor Nähe zu anderen Menschen und sind im Alltag ängstlicher als andere Menschen.“<br />
<br />
Veränderte Gehirnstrukturen bei Betroffenen<br />
Die Wissenschaftler untersuchten außerdem die Größe bestimmter Gehirnareale. Dabei entdeckten sie, dass der Hippocampus - wichtig für Lernen und Gedächtnis - und der Stirnlappen, der zuständig für die Emotionsregulation ist, bei in der Kindheit missbrauchten Probanden kleiner ausgebildet ist, als bei Probanden ohne eine solche Erfahrung. Amerikanischer Forscher veröffentlichten in dieser Woche ebenfalls eine Studie in „Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine“, die zum selben Ergebnis kam.<br />
<br />
Sowohl die verkleinerten Hirnareale als auch das über erregbare Angstzentrum entdeckten Wissenschaftler bereits bei Patienten mit Depressionen und Angstzuständen. Die Münsteraner Wissenschaftler schlussfolgern daraus ein erhöhtes Risiko für in der Kindheit missbrauchte Menschen, im Verlauf ihres Lebens Depressionen oder andere psychischen Erkrankungen zu entwickeln.<br />
<br />
Mit den gravierende Folgen einer Traumatisierung in der Kindheit müssen die Betroffenen zum Teil ein Leben lang kämpfen. Oberstes Ziel ist daher zunächst eine Alltagstauglichkeit herzustellen, wie der Sozialarbeiter Sebastian Bertram gegenüber „Heilpraxisnet“ sagte. „Erst wenn eine gewisse Stabilität erreicht ist, können weitere Therapieziele verfolgt werden“, erklärte der Experte und Teamleiter einer Therapeutischen Einrichtung. Das Abstrakt der Studie ist im Wissenschaftsmagazin "Biological Psychiatry" erschienen. (ag)<br />
 <br />
Quelle:<br />
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpra...030623.php<br />
<br />
Lesen Sie zum Thema:<br />
Höheres Erkrankungsrisiko durch Traumatisierungen<br />
<br />
Bild: Martin Schemm / pixelio.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kindesmisshandlungen hinterlassen Narben in Gehirn<br />
Misshandlungen: Narben im Gehirn sichtbar<br />
<br />
Spuren von Misshandlungen im Kindesalter im Gehirn nachweisbar – Narben bleiben ein Leben lang<br />
<br />
12.12.2011<br />
<br />
Mehr als 10.000 Kinder werden jährlich körperlich, seelisch oder sexuell allein in Deutschland missbraucht. Die Traumatisierung hält für die Betroffenen oft lebenslang an. Forscher des interdisziplinären Otto-Creutzfeldt-Zentrums für kognitive und Verhaltensneurowissenschaften der Universität Münster wiesen nunmehr sichtbare Zeichen eines Traumas in einer Studie nach, in der Gehirne Betroffener mittels Magnetresonanz-Tomografie (MRT) untersucht wurden. Im Vergleich zu Menschen ohne gravierende Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen zeigten die Gehirne Betroffener deutlich veränderte Strukturen auf, die den Gehirnstrukturen von Patienten mit manifestierten Depressionen sehr ähnlich sind. Das Studienergebnis legt den Schluss nahe, dass missbrauchte und vernachlässigte Kinder ein Leben lang anfälliger für psychischen Erkrankungen sind.<br />
<br />
Missbrauchte Kinder leiden ein Leben lang<br />
Misshandelte und vernachlässigte Kinder leiden häufig ein Leben lang unter den psychischen Folgen. Hinzu kommt, dass sich viele in einen ungesunden Lebensstil flüchten, rauchen, Drogen konsumieren und Alkohol trinken, um den permanenten Stress durch „Flashbacks“ und „Triggern“ zu kompensieren. Die Kompensation kann zu einem insgesamt erhöhten Risiko für körperliche Krankheiten oder Infektionen führen, wie Professor Johannes Kruse während einer Veranstaltung auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Essen im März diesen Jahres berichtete.<br />
<br />
Die psychischen Langzeitfolgen von Missbrauch und Vernachlässigung wurden in einer Studie nachgewiesen. Unter der Leitung von Dr. Dr. Udo Dannlowski und Dr. Harald Kugel befragten die Münsteraner Wissenschaftler 148 psychisch gesunde Erwachsene zu Missbrauchs- und Gewalterfahrungen sowie zu Vernachlässigungen in der ihrer Kindheit. Anschließend wurden die Probanden mit Bildern von wütenden und angstvollen Gesichtern konfrontiert, wobei gleichzeitig die Aktivität des sogenannten Mandelkerns (Amygdala), das Angstzentrum des Gehirns, gemessen wurde.<br />
<br />
Bei misshandelten Menschen treten heftigere Angstreaktionen im Gehirn auf<br />
Bei den Untersuchungen kam heraus, dass misshandelte Probanden deutlich stärkere Angstreaktionen im Gehirn zeigten als Studienteilnehmer, die keine Missbrauchserfahrungen oder Vernachlässigungen in ihrer Kindheit erlebt hatten. Dannlowski erklärt: „Die Betroffenen fürchten sich schneller, haben einen stärkeren Schreckreflex, haben Angst vor Nähe zu anderen Menschen und sind im Alltag ängstlicher als andere Menschen.“<br />
<br />
Veränderte Gehirnstrukturen bei Betroffenen<br />
Die Wissenschaftler untersuchten außerdem die Größe bestimmter Gehirnareale. Dabei entdeckten sie, dass der Hippocampus - wichtig für Lernen und Gedächtnis - und der Stirnlappen, der zuständig für die Emotionsregulation ist, bei in der Kindheit missbrauchten Probanden kleiner ausgebildet ist, als bei Probanden ohne eine solche Erfahrung. Amerikanischer Forscher veröffentlichten in dieser Woche ebenfalls eine Studie in „Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine“, die zum selben Ergebnis kam.<br />
<br />
Sowohl die verkleinerten Hirnareale als auch das über erregbare Angstzentrum entdeckten Wissenschaftler bereits bei Patienten mit Depressionen und Angstzuständen. Die Münsteraner Wissenschaftler schlussfolgern daraus ein erhöhtes Risiko für in der Kindheit missbrauchte Menschen, im Verlauf ihres Lebens Depressionen oder andere psychischen Erkrankungen zu entwickeln.<br />
<br />
Mit den gravierende Folgen einer Traumatisierung in der Kindheit müssen die Betroffenen zum Teil ein Leben lang kämpfen. Oberstes Ziel ist daher zunächst eine Alltagstauglichkeit herzustellen, wie der Sozialarbeiter Sebastian Bertram gegenüber „Heilpraxisnet“ sagte. „Erst wenn eine gewisse Stabilität erreicht ist, können weitere Therapieziele verfolgt werden“, erklärte der Experte und Teamleiter einer Therapeutischen Einrichtung. Das Abstrakt der Studie ist im Wissenschaftsmagazin "Biological Psychiatry" erschienen. (ag)<br />
 <br />
Quelle:<br />
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpra...030623.php<br />
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Lesen Sie zum Thema:<br />
Höheres Erkrankungsrisiko durch Traumatisierungen<br />
<br />
Bild: Martin Schemm / pixelio.de]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bild des Tages]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=942</link>
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 22:34:30 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=942</guid>
			<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Christkindlmarkt 2011]]></title>
			<link>http://clubwien.eu/showthread.php?tid=941</link>
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 22:54:23 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://clubwien.eu/showthread.php?tid=941</guid>
			<description><![CDATA[Hebe einmal wieder eine Fotorunde gemacht. Das Fotografieren habe ich in den letzten Jahren sehr vernachlässigt. <br />
Hier ein paar Aufnhamen vom Christkindlmarkt am Rathausplatz.<br />
<br />
http://clubwien.eu/Christkindlmarkt2011/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hebe einmal wieder eine Fotorunde gemacht. Das Fotografieren habe ich in den letzten Jahren sehr vernachlässigt. <br />
Hier ein paar Aufnhamen vom Christkindlmarkt am Rathausplatz.<br />
<br />
http://clubwien.eu/Christkindlmarkt2011/]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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